Räuchern mit Kräutern, Pflanzen und Harzen

RäucherwarenEin Tisch voll mit den Schätzen der Natur zum Räuchern konnten wir im Offenhausener Kirchengemeindehaus am 14.Dezember bei unserem Kräuterpavillion erleben. Rosemarie Müller und Dagmar Leicht gaben uns einen Einblick in das Entstehen, das Anwenden und die Mythologie des Räucherns.

Zwei Kräuter – Eisenkraut und Beifuß sowie zwei Harze – Weihrauch und Copal – konnten wir auch sinnlich erleben und die Wirkung auf den Raum und uns spüren.

Weihrauch klärt und reinigt unsere Umgebung und hilft auf diese Weise, die Materie mit dem Geist zu durchdringen. Es wird in der Literatur darauf hingewiesen, die Myrrhe als Ausgleich dazuzunehmen, steht der Weihrauch doch für das Männliche und die Myrrhe für das Weibliche.

Copal ist ein Harz aus Süd- und Mittelamerika. Es vertreibt dunkle Gedanken und Gefühle und lässt unser Herz weich und warm werden.

Beifuß (Artemisia vulgaris) ist eines der größten Räucherkräuter zum Schutz vor Strahlen und Elektrosmog (z.B. in Computerräumen). Es ist ein altes Frauenheilmittel.

Bilder, Text von Dagmar Leicht, Rosi Müller

Bilder, Text von
Dagmar Leicht, Rosi Müller

Eisenkraut (Verbena officinalis) schenkt uns die Kraft der Versöhnung. Es wächst an Wegrändern und Schutthalden und ist eher ein unscheinbares Kraut mit einer zurückhaltenden Schönheit. Vor Prüfungen können wir gut damit räuchern, denn es macht die Aura sympathisch und richtet uns innerlich auf.

So gut beräuchert freuen wir uns auf die stillen und friedlichen Rauhnächte.