gesund

Kneippen

Eine Kneippanlage gibt es im Hammerbachtal , in deren kaltem Nass man Beine und Arme erfrischen kann. Wer dabei nicht alleine sein will, sondern gerne zusammen mit anderen zu fast jeder Jahreszeit durch das kalte Wasser waten will, für den ist eine „erfrischende Verabredung“
zum gemeinsam Kneippen in Kucha ein willkommener Anlass.

Kräuterpavillon

Für alles ist ein Kraut gewachsen. Wer es genauer wissen will, kommt zum Kräuterpavillon. Bei jedem Treffen wird eine Pflanze mit ihrer Wirkung, Mythologie, Legenden und Sagen vorgestellt. Die einzelnen Termine und Treffpunkte werden bekannt gegeben.

Yoga in der NaturDSC00229_web                                             für AnfängerInnen

in Kucha bei der Kneippanlage – allerdings nur bei gutem Wetter.

Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, Yogamatte, Decke, Getränk

Wer Interesse hat, meldet sich bitte bei Lydia:  lydia.hahn@gmx.de oder Tel. 09158 958129 (AB)

 

Dorfnabeltreff im Badhaus Pommelsbrunn zum Thema Badekultur und Wasseranwendungen

Zur Erforschung der Ursprünge der Wasseranwendungen und der Badekultur trafen wir uns am 9. Februar um 18.30 Uhr in Pommelsbrunn in der Naturheilpraxis von Monika A. Brand. Die Kneipp-Therapeutin Rosi Müller hatte sich eingehend mit der Geschichte der Wasseranwendungen beschäftigt. Weil sie selbst leider krank war, stellte sie uns ihr Manuskript zur Verfügung. Heilpraktikerin Monika A. Brand ergänzte den Vortrag durch ihre praktischen Erfahrungen mit Wasseranwendungen aus der Naturheilkunde

Schon lange vor Pfarrer Sebastian Kneipp dienten Wasseranwendungen zur Reinigung, zur Förderung der Gesundheit. des Wohlbefindens und der Geselligkeit

„Der Vater der Hydrokultur war der römische Ehrenbürger Antonius Musa, der Kaiser Augustus mit kalten Bädern behandelte“ weiß Rosi Müller (Foto). Der Niedergang der „Badestuben“ wie sie im Badhausmuseum in Pommelsbrunn zu besichtigen ist, kam im 15. Jahrhundert, weil man glaubte, dass Seuchen und Infektionskrankheiten sich dadurch verbreiten könnten. Erst im 18. Jahrhundert bekamen sie wieder Aufschwung.

Badhaus

Bis Pfarrer Sebastian Kneipp die „Kneipp-Kur“ so richtig populär machte, gab es einige andere Ärzte und Laienärzte, die an die Heilkraft des Wassers glaubten sie bei Krankheiten oder zur Vorbeugung anwendeten. Auch heute noch ist jeder 5. Kurort ein Kneippkurort oder ein Kneippheilbad. Das macht deutlich, dass Wasseranwendungen bis heute nicht an Beliebtheit verloren haben.