Archiv der Kategorie: früher so – heute so

Dorfnabeltreff zum Thema Früher so – heute so am 9. März in Offenhausen (ehem. Sparkasse)

Am Freitag, 9. März 2018 um 18.30 Uhr treffen wir uns zum Dorfnabeltreff im ehemaligen Sparkassenraum in der Hauptstraße in Offenhausen. Alfred Schmidt wird mit uns sein ausführliches Archiv, das er von Gebäuden und Ereignissen in Egensbach angelegt hat, durchstöbern. Wir beschäftigen uns z.B. mit dem Haus Nr. 12 in Egensbach, in dem heute die Familie Schmerer mit ihren fünf Kindern wohnt. Das Haus hat eine interessante Geschichte. Wir hoffen, dass wir von Zeitzeugen noch mehr erfahren können.

Dorfnabeltreff im Badhaus Pommelsbrunn zum Thema Badekultur und Wasseranwendungen

Zur Erforschung der Ursprünge der Wasseranwendungen und der Badekultur trafen wir uns am 9. Februar um 18.30 Uhr in Pommelsbrunn in der Naturheilpraxis von Monika A. Brand. Die Kneipp-Therapeutin Rosi Müller hatte sich eingehend mit der Geschichte der Wasseranwendungen beschäftigt. Weil sie selbst leider krank war, stellte sie uns ihr Manuskript zur Verfügung. Heilpraktikerin Monika A. Brand ergänzte den Vortrag durch ihre praktischen Erfahrungen mit Wasseranwendungen aus der Naturheilkunde.

Schon lange vor Pfarrer Sebastian Kneipp dienten Wasseranwendungen zur Reinigung, zur Förderung der Gesundheit. des Wohlbefindens und der Geselligkeit

„Der Vater der Hydrokultur war der römische Ehrenbürger Antonius Musa, der Kaiser Augustus mit kalten Bädern behandelte“ weiß Rosi Müller (Foto). Der Niedergang der „Badestuben“ wie sie im Badhausmuseum in Pommelsbrunn zu besichtigen ist, kam im 15. Jahrhundert, weil man glaubte, dass Seuchen und Infektionskrankheiten sich dadurch verbreiten könnten. Erst im 18. Jahrhundert bekamen sie wieder Aufschwung.

Badhaus

Bis Pfarrer Sebastian Kneipp die „Kneipp-Kur“ so richtig populär machte, gab es einige andere Ärzte und Laienärzte, die an die Heilkraft des Wassers glaubten sie bei Krankheiten oder zur Vorbeugung anwendeten. Auch heute noch ist jeder 5. Kurort ein Kneippkurort oder ein Kneippheilbad. Das macht deutlich, dass Wasseranwendungen bis heute nicht an Beliebtheit verloren haben.

Edith Kolb aus Pommelsbrunn führte uns kundig durch das historische Badhaus

Dorf und Flur im Wandel – Kulturlandschaft Hammerbachtal entdecken

Am Samstag, 8. April 2017 wandern wir mit Herrn Giersch auf historischen Spuren durch`s Hammerbachtal. Wir treffen uns um 14.00 Uhr am Kinderspielplatz in Schrotsdorf .

„Seit der Sesshaftmachung des Menschen in der Jungsteinzeit wurde die Landschaft von ihm
geprägt. Eine erste umfassende Kultivierung unserer Heimatregion fand bereits in den Metallzeiten statt, eine zweite, sehr intensive im Mittelalter. Seit dem Landesausbau im frühen Mittelalter überzog ein enges Siedlungsnetz die Landschaft, das im späten Hochmittelalter einen Höhepunkt fand. Nie war die Zahl der Siedlungen höher und die Waldfläche am niedrigsten als im 13. Jahrhundert.

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